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Großes Interesse an neuem Angebot für Mütter mit Einwanderungsgeschichte

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Großes Interesse an neuem Angebot für Mütter mit Einwanderungsgeschichte in Hagen

Mit 23 interessierten Frauen ist am vergangenen Mittwoch, 4. November, ein neues Angebot für Mütter mit Einwanderungsgeschichte in Hagen erfolgreich gestartet.

Mit der Müttergruppe möchten der Kinderschutzbund Hagen, das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen und das AllerWeltHaus Hagen Frauen die Möglichkeiten bieten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam aktiv zu werden. Das Angebot findet ab Mittwoch, 11. November, regelmäßig statt. Bei einem gemeinsamen Frühstück konnten sich die Teilnehmerinnen in entspannter Atmosphäre austauschen und an verschiedenen Informationsständen mehr über die geplanten Aktivitäten erfahren. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler unterstützten die Gespräche und sorgten dafür, dass auch Frauen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen alle Informationen verstehen und Fragen stellen konnten. Von dem großen Interesse am Auftakttreffen waren die Organisatorinnen positiv überrascht. Ursprünglich war die Müttergruppe für 15 Teilnehmerinnen mit Kindern geplant. „Mit einem so großen Interesse hatten wir zum Auftakt tatsächlich nicht gerechnet. Uns war von Anfang an wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Frauen wohl und willkommen fühlen“, sagt Nadia Matzen vom Familienunterstützenden Dienst des Kinderschutzbundes Hagen. „Umso mehr hat es uns gefreut zu sehen, mit welcher Offenheit und Begeisterung die Mütter dabei waren und wie schnell sie miteinander ins Gespräch gekommen sind. Wir möchten die Mütter auch weiterhin eng begleiten, sie ermutigen, Neues auszuprobieren und gemeinsam mit ihnen ein Angebot gestalten, das sich an ihren Bedürfnissen orientiert.“ Angebot soll Frauen stärken Mit der neuen Müttergruppe möchten der Kinderschutzbund Hagen, das KI der Stadt Hagen und das AllerWeltHaus Hagen einen niedrigschwelligen Begegnungsort schaffen, der Sprachförderung, Bewegung, Entspannung und gegenseitige Unterstützung miteinander verbindet. Daneben steht insbesondere die Stärkung der Frauen im Mittelpunkt. „Wir möchten Frauen darin unterstützen, ihre eigenen Stärken zu erkennen, ihre Interessen zu verfolgen und ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten. Dafür braucht es Räume, in denen sie sich austauschen, lernen und neue Erfahrungen sammeln können“, betont Hannah Hüsecken-Fortes, Geschäftsleitung des Kinderschutzbundes Hagen. Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist die begleitende Kinderbetreuung. Während die Mütter an den Angeboten teilnehmen, werden ihre Kinder betreut. Dabei sind ausdrücklich auch Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen willkommen. Inklusion und die gleichberechtigte Teilhabe aller Familien bilden wichtige Grundgedanken des gemeinsamen Projektes. „Durch die begleitende Kinderbetreuung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Mütter diese Zeit auch wirklich für sich nutzen können. Unser Ziel ist es, Müttern mit Zuwanderungsgeschichte neue Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe zu eröffnen“, so Hüsecken-Fortes. Auch für die Verpflegung ist während der gesamten Angebotszeit gesorgt. Im Anschluss an die Gruppentreffen besteht für die Kinder zudem die Möglichkeit, im Rahmen des Angebots „Suppenkasper“ ab 12 Uhr ein kostenloses Mittagessen beim Kinderschutzbund zu erhalten. Barrieren abbauen und Teilhabe ermöglichen Die Idee zur Müttergruppe entstand aus dem Wunsch heraus, insbesondere Familien zu erreichen, die im Alltag mit mehreren Zugangsbarrieren gleichzeitig konfrontiert sind. So können beispielsweise fehlende Deutschkenntnisse, besondere Unterstützungsbedarfe der Kinder oder mangelnde passende Betreuungsmöglichkeiten die Teilnahme an bestehenden Angeboten erschweren. „Deshalb war es uns wichtig, ein Angebot zu schaffen, das Mütter und Kinder gleichermaßen in den Blick nimmt – unabhängig von ihren sprachlichen Fähigkeiten oder individuellen Voraussetzungen. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich alle willkommen fühlen, Begegnung möglich wird und sowohl die Mütter als auch ihre Kinder die Unterstützung erhalten, die sie brauchen“, erklärt Ioanna Lourdas, Mitarbeiterin der Frühen Bildung des KI der Stadt Hagen. Das Projekt wird von der AWO Hochwasserhilfe gefördert. Anmeldung zur Müttergruppe erforderlich Die Müttergruppe trifft sich ab Mittwoch, 11. November, immer mittwochs von 10 bis 12 Uhr im AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, direkt neben dem Kinderschutzbund Hagen. Wöchentlich wechseln sich ein Deutschlernkurs und ein Bewegungs- und Entspannungsangebot mit Yogaelementen ab. Für die Teilnahme an dem Angebot ist eine Anmeldung erforderlich. Diese kann bei Hannah Hüsecken-Fortes vom Kinderschutzbund Hagen unter Telefon 02331/3860890 und per E-Mail an huesecken@kinderschutzbund-hagen.de oder bei Ioanna Lourdas vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-5570 und per E-Mail an ioanna.lourdas@stadt-hagen.de erfolgen.

 

Foto: Stadt Hagen

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