Die Polizei und Angehörige verschiedener Ämter der Stadt Hagen haben am Donnerstag um 18.45 Uhr mit einem Großaufgebot das Vereinsheim einer Rockergruppierung am Konrad-Adenauer-Ring abgeriegelt und mehrere Straßen gesperrt.

Rund 150 Kräfte unter Beteiligung der Bereitschaftspolizei aus Wuppertal waren im Einsatz. Den Behörden war bekannt geworden, dass die Rockergruppierung heute (Donnerstag) ihre jährliche Halloween-Party durchführen wollte.

Im Laufe der vergangenen Jahre kam es zu teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen mit anderen Rockergruppierungen im Großraum Hagen. Um hier vorsorglich einen Riegel vorzuschieben, kontrollierten die Einsatzkäfte 177 Personen und 55 Fahrzeuge auf dem Vereinsgelände und in den angrenzenden Straßen. Angehörige der Ämter überprüften, ob das Vereinsgebäude den Erfordernissen des Brandschutzes und anderen Anforderungen entsprach. Da nach Feststellungen des Ordnungsamts keine Schankerlaubnis vorlag, wurde dem Verantwortlichen der Ausschank von Alkohol für die heutige Veranstaltung untersagt. Außerdem verbot das Ordnungsamt den Betrieb von zwei Verkaufsständen, da die erforderlichen Genehmigungen nicht vorlagen. Bei der Begehung des Vereinsheims wurden mehrere Lang- und Kurzwaffen sowie Elektroschockpistolen aufgefunden und sichergestellt. Die Gegenstände werden auf strafrechtliche Relevanz untersucht.

Der Einsatzleiter, Polizeidirektor Hubert Luhmann, freute sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den anderen Behörden. „Wir werden den Druck auf die Rockerszene aufrecht erhalten“, so Luhmann.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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