Nach dem Unwetter in Hagen und anhaltenden Regenfällen sind seit Mittwochmorgen zahlreiche Straßen in Hagen gesperrt. Die Stadtteile Hohenlimburg, Eilpe, Wehringhausen und der Bereich der Innenstadt waren und sind nach wie vor besonders stark betroffen. Stellenweise mussten Anwohner am Abend und in der Nacht durch Rettungskräfte evakuiert werden. Mit Hilfe der Bundeswehr wurden im Bereich Hohenlimburg unbefahrbare Zuwege geräumt, um eingeschlossenen Anwohnern helfen zu können. Aktuell sind Hauptverkehrsstraßen in Hagen gesperrt. Darunter die Altenhagener Brücke sowie der Vorhaller Kreisverkehr. Am Emilienplatz sind die Ampeln ausgefallen – hier ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Autobahn 46 ist in beide Richtungen ohne Einschränkungen befahrbar.

Viele Bereiche in Hagen sind von Stromausfällen betroffen. Aktuell sind seitens der Polizei rund 100 Kräfte im Einsatz. Nach bisherigen Information wurden keine Personen verletzt.

Die Polizei hat einige Hinweis an Bürgerinnen und Bürger:

– Das Bürgertelefon der Polizei erreichen Sie unter der Rufnummer 02331 – 986 28 28

– Es besteht nach wie vor ein hohes Anrufaufkommen bei der Polizei. Bitte bleiben Sie in der Leitung oder rufen Sie weiter an. Jeder Notruf wird entgegengenommen!

– Notunterkünfte befinden sich in der Krollmann-Arena im Ischeland.

– Bitte bleiben Sie nach Möglichkeit Zuhause – verschieben Sie nach Möglichkeit Ihre Anliegen und Termine. Bringen Sie sich nicht in Gefahr.

– Meiden Sie Wasser, unter Umständen besteht durch beschädigte Leitungen nach wie vor die Gefahr eines Stromschlags.

– Bitte umfahren Sie keine Straßensperren und räumen Sie diese auch nicht zur Seite. Sie bringen sich und andere in erhebliche Gefahr.

– Verfolgen Sie den Twitter-Kanal der Polizei Hagen für Updates. Diesen können Sie auch ohne ein Twitter-Konto aufrufen. Sie finden den Kanal hier: https://twitter.com/polizei_nrw_ha

– Viele Bürgerinnen und Bürger haben Ihre Hilfe angeboten oder wollten Sachspenden organisieren. Hierfür vielen Dank – aktuell sind die Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr im Einsatz und benötigen keine Unterstützung. Sollten Sachspenden oder anderweitige Hilfeleistungen benötigt werden, wird dies in den sozialen Netzwerken der Polizei, Feuerwehr sowie Stadt Hagen veröffentlicht.

– In Notlagen zögern Sie nicht den Notruf der Polizei (110) oder der Feuerwehr (112) zu wählen.

– Es wird weiterhin dauern, bis das Ausmaß der Schäden vollumfänglich eingeschätzt werden kann. Wir bitten Sie um Verständnis, dass nicht jede Frage beantwortet werden kann. Bitte haben Sie weiterhin Geduld.

(arn)

 

Foto: Polizei

 

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