Am Donnerstag, 19.10.2017, führte die Hagener Polizei einen groß angelegten und lange im Voraus geplanten Kontrolleinsatz im gesamten Stadtgebiet durch. Dabei beteiligten sich die Beamten an einer grenzübergreifenden Maßnahme, welche sich über eine gesamte Woche erstreckt.

Ziel des Einsatzes war und ist es, Einbrecherbanden auf die Schliche zu kommen und so mehr über die Vorgehensweise der Täter zu erfahren. Durch den Einsatz der Polizei sollten zusätzlich die Straßenkriminalität bekämpft und Verkehrssünder aufgespürt werden. Dabei galt es auch den Fahndungs- und Kontrolldruck zu erhöhen und wichtige Erkenntnisse zu Einsatz- und Kriminalitätsschwerpunkten sowie zu potentiellen Straftätern zu erlangen.

Insgesamt waren über 100 Kräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Hagener Polizisten des Wachdienstes, der Kriminalpolizei und des Verkehrsdienstes wurden dabei durch die Einsatzhundertschaft der Polizei Bochum unterstützt. Auch die Hagener Staatsanwaltschaft und das Ordnungsamt nahmen an dem Großeinsatz teil. Besonderes Augenmerk legten die Ermittler auf mobile und stationäre Personen- und Fahrzeugkontrollen an bekannten Kriminalitätsschwerpunkten, An- und Abreisewegen von Straftätern und Unfallhäufungsstellen.

Zwischen 13.00 und 21.00 Uhr wurden insgesamt 307 Personen und 313 Fahrzeuge überprüft. Die Ordnungshüter legten in dieser Zeit sieben Straf- und 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen vor. Es zu vier Festnahmen und Durchsuchungen mit 35 sichergestellten Gegenständen.

Ein besonderer Vorfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr in der Eugen-Richter-Straße. Dort lief ein 26-Jähriger während einer Kontrolle vor Beamten der Einsatzhundertschaft davon. Nach einer kurzen Verfolgung stellte sich schnell heraus, dass er eine Extasy-Pille in einem seiner Strümpfe versteckte. Der Mann gab einen Hinweis auf eine Wehringhausener Wohnung, in welcher er die Tablette gekauft hatte. Nach einem richterlichen Beschluss wurde die Wohnung durchsucht. Dort stellten die Ermittler eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln sicher. Einen 41-jährigen Tatverdächtigen nahmen die Beamten vorläufig fest.

Den Kriminalbeamten steht in den kommenden Tagen viel Ermittlungsarbeit bevor, da die zahlreichen Erkenntnisse des Großeinsatzes gründlich ausgewertet werden müssen. Jeder weitere Hinweis aus der Bevölkerung ist wichtig. Bei verdächtigen Feststellungen steht die Polizei unter 02331 986 2066 und im Notfall natürlich unter der 110 rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Symbolfoto / Archiv

 

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