Beamte des Kommissariats für Jugendkriminalität der Hagener Polizei konnten nun nach mehrwöchigen Ermittlungen einen 17-jährigen Hagener als mutmaßlichen Täter für mehrere Raubdelikte ermitteln.

Der polizeibekannte Jugendliche steht im dringenden Tatverdacht zusammen mit einem derzeit noch unbekannten Komplizen am späten Abend des 08.10.2021 im Bereich der Grabenstraße zwei Jugendliche unter Vorhalt von Pfefferspray aufgefordert zu haben, ihre Taschen zu leeren. Die Täter könnten 20 Euro Bargeld und zwei Kopfhörerpaare erbeuten.

Die zwei Männer stehen darüber hinaus im Verdacht am gleichen Abend fünf Heranwachsende im Bereich einer Berufsschule in der Viktoriastraße ebenfalls dazu aufgefordert zu haben, ihre Taschen zu leeren. Um ihrer Aufforderung Nachdruck zu verleihen, drohten die Täter erneut mit Pfefferspray. Als die Opfer der Aufforderung zunächst nicht nachgekommen sind, haben die Täter das Pfefferspray eingesetzt und konnten so zwei Geldbörsen und ein Mobiltelefon erbeuten.

Vier der fünf jungen Männer gelang die Flucht. Das fünfte Opfer konnte bei seiner Flucht im Bereich einer Sackgasse durch die Täter eingeholt werden. Hier forderten sie den 19-Jährigen – erneut unter Vorhalt von Pfefferspray – dazu auf, gemeinsam zur Bank zu gehen und Geld vom seinem Konto abzuheben. Am Bankautomaten fiel dem Wuppertaler seine PIN allerdings nicht ein und er wurde daraufhin mit Pfefferspray besprüht. Im Anschluss flüchteten die Täter.

Der 17-Jährige steht zudem im Verdacht einen ebenfalls 17-jährigen Hagener am Mittag des 26.10.2021 im Bereich der Viktoriastraße mit Schlägen gedroht zu haben und konnte so an seine goldene Kette im Wert von knapp 1.000 Euro gelangen. Die Kette wurde im Anschluss durch den Tatverdächtigen bei einem Juwelier verkauft.

(sch)

 

Symbolfoto / Archiv

 

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