Nachdem ein 28-Jähriger in einem Supermarkt am Friedrich-Ebert-Platz ein erteiltes Hausverbot ignorierte und sich weigerte das Geschäft zu verlassen, griff er Polizeibeamte an.

Der Hagener hielt sich Samstag (08.01.2022) um 17.30 Uhr unter anderem ungewöhnlich lange in der Spirituosen-Abteilung auf. Ein Security-Mitarbeiter wurde auf ihn aufmerksam und sprach den 28-Jährigen an. Als die Polizei hinzukam, um das Hausverbot durchzusetzen, verhielt sich der Hagener aggressiv.

Er gestikulierte wild mit den Armen, lief rückwärts, mit dem Gesicht in Richtung der Einsatzkräfte gerichtet und stieß dabei beinahe mit unbeteiligten Kunden zusammen. Im weiteren Verlauf schlug der Mann wild mit beiden Händen um sich und trat nach den Polizisten sowie den Mitarbeitern des Supermarktes. Dabei traf er die Polizisten jeweils mit Tritten am Oberkörper. Diese waren gezwungen ihr Reizstoffsprühgerät einzusetzen. Trotz massiver Gegenwehr gelang es den Beamten, den Mann zu fixieren und ihm Handfesseln anzulegen. Mithilfe weiterer Einsatzkräfte wurde er in den Streifenwagen gebracht. Ein Polizist wurde bei dem Widerstand verletzt und konnte am Samstag aufgrund der Verletzung nicht mehr zurück in den Außendienst. Er beendete den Arbeitstag nach ärztlicher Behandlung im Innendienst.

Bei dem 28-Jährigen ergaben sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Er wurde deshalb in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei fertigte eine Anzeige wegen des Widerstandes und Hausfriedensbruch. Da er in der Filiale zudem eine Bierflasche trank, erhielt er eine Anzeige wegen Diebstahlverdachts.

(arn)

 

Symbolfoto / Archiv

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