Am Donnerstag, 08.09.2022, hob eine 89-Jährige Geld von ihrer Bank ab. Den vierstelligen Betrag verstaute sie in ihrer Handtasche. Kurz vor der Eingangstür ihres Mehrfamilienhauses sprachen sie ein Mann und eine Frau an.

Beide fragten in gebrochenem Deutsch nach einer Wegbeschreibung und hielten ihr dazu ein Blatt Papier und einen Stift vor. Die Hagenerin entgegnete, dass sie nicht weiterhelfen könne. Dennoch umarmte die Unbekannte sie. Anschließend entfernte sich das Paar in Richtung Märkischer Ring.

In der Wohnung fiel der 89-Jährigen auf, dass das Geld und die Kontoauszüge aus der Handtasche fehlten. Es ist nicht auszuschließen, dass die Gauner die Frau gezielt seit dem Sparkassenbesuch beobachteten und ihr nachstellten.

Die Frau war 45 bis 50 Jahre alt und zirka 1,55 m bis 1,65 m groß. Sie hatte eine schlanke Statur, dunkelbraune schulterlange Haare und trug eine grau-schwarze Jacke, sowie eine dunkle Hose. Ihr Erscheinungsbild war gepflegt. Der Mann war etwa gleich groß und gleicht alt. Er hatte kurze, dunkelbraune Haare und eine athletische Figur.

Hinweise zu den Tätern nehmen die Ermittler unter 02331 986 2066 entgegen. Die Polizei rät insbesondere lebensälteren Bürgern, sich beim Transport größerer Geldbeträge von Verwandten oder Bekannten begleiten zu lassen.

 

Symbolfoto / Archiv

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein