Am Mittwoch, 06.06.2018, kam es zu einem Raubüberfall in Hohenlimburg. Dort läutete es gegen 08:40 Uhr an der Wohnungstür einer 68-Jährigen. Sie war alleine zu Hause. Als sie die Tür öffnete, stand ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann vor ihr.

Er drang in die Wohnung ein und forderte Schmuck. Dabei hielt er nach bisherigen Ermittlungen ein Messer in der Hand. Die Hohenlimburgerin täuschte vor, dass ihr Mann anwesend war und rief nach ihm. Daraufhin verließ der Räuber fluchtartig das Haus. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete, wie der Unbekannte hektisch in ein Auto stieg und eilig davonfuhr. Das Kennzeichen merkte er sich.

Währenddessen wählte die 68-Jährige geistesgegenwärtig den Polizeinotruf. Augenblicklich wurde eine Großfahndung ausgelöst. Unter anderem suchte auch ein Hubschrauber nach dem flüchtigen Täter. Nach wenigen Minuten fiel zwei Zivilfahndern das gesuchte Auto an der Verbandsstraße auf. Per Funk verständigten sie ihre Kollegen. Die Polizisten kreisten den Peugeot ein. Der 34-jährige Tatverdächtige ließ sich bei dem Zugriff in Dortmund-Lichtendorf widerstandlos festnehmen.

Sein Auto und die mutmaßlichen Tatwerkzeuge (Sturmhaube, Messer, Brechstange, Handschuhe) stellten die Ermittler sicher. Die Hagener Kripo hat den Fall übernommen. Mittlerweile hat der Dortmunder in den Vernehmungen ein Geständnis abgelegt. Die Ermittlungen dauern an.

 

Bild: Der Täter hatte alles dabei, was man gewöhnlich nicht zum Besuch bei Oma mitbringt. (Foto: Polizei)

 

 

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